Marketing für Chefs – 5 Gründe warum Chefs Marketing nicht mögen und warum das OK ist

marketing für chefs

Die wenigsten Chefs, Unternehmer, Inhaber und Geschäftsführer haben viel Lust auf Marketing.
Und das ist völlig logisch.
Du bist ja nicht Unternehmer geworden, weil Du Marketing machen willst.

Aber Marketing: ja das muss irgendwie sein? Oder ist es nicht so wichtig? Geschäft läuft ja! Wozu also hier noch Zeit investieren?

 Außerdem gibt es Agenturen die machen das alles.
Pustekuchen! Marketing ist leider Chefsache. Wir sagen Dir, warum wir das denken.
 

Du kannst Fabrikgebäude entwerfen, Windräder transportieren, Maschinen bauen, Chemische Prozesse steuern und die tollsten Dinge verbessern. Dafür brennst Du. Dafür stehst Du jeden morgen auf.

Als Chef bist Du aber auch der Einzige, der für die Entwicklung der Firma orgininär verantwortlich ist. Das Große Ganze – das kommt von Dir. Und von sonst niemandem. Auch wenn andere Gesellschafter mitreden, Du bist am Ende der Kapitän, der das Schiff steuert.

 Und weil Du der Kapitän bist, steuerst Du die Richtung.
Auch im Marketing. Ohne Deinen aktiven Input funktioniert das nicht.
 

Die Lösung für Chefs, die für Marketing keine Zeit und keine Lust haben?

Wir haben uns darauf spezialisiert, dass Marketing grundlegend organisiert wird. Dass es Struktur bekommt, einen Ablauf, ein Controlling – es funktioniert wie ein Geschäftsprozess. Marketing für Chefs. Wie genau das funktioniert, kannst Du hier lesen.

5 Gründe, warum Chefs Marketing nicht mögen und warum das ok ist

1. Marketing ist ein Übel, für das Du aber verantwortlich bist

Herausforderung 1:
Kennst Du die Situation? Marketingbesprechung:
Chef: Wir müssen uns bei der Neukundenakquise auf bessere Kunden konzentrieren!
Marketing: ja, da können wir….. und wir ändern dann…. Und machen das…..

Der Haken

Was oft nicht klar ist, was genau meint der Chef eigentlich? Was stellt er sich vor? Wie will er das messen? Es traut sich keiner zu fragen, denn der letzte Kollege, der das tat, hat das Unternehmen danach schnellstens verlassen. Chefs haben oft wenig klare Vorstellung von den Gegebenheiten im Marketing. Wie lange etwas dauert, warum man wieviel investieren muss, welches Medium wie genau verwendet wird. Es ist nicht Ihr Fachgebiet. Das ist gut so! Ein wenig Einblick ist nötig, um alles richtig zu steuern.

Herausforderung 2:
Der Geschäftsführer sitzt in der Marketingbesprechung nur, um zu verkünden, wir lagern das alles aus. Ich will damit nichts zu tun haben.

Tolle Idee! Derjenige, der die Firma am besten kennt, ist nicht an der Außendarstellung beteiligt? Der hält sich aus allem raus und übergibt das in anonyme Hände? Das sind die Firmen, die Agentur über Agentur verschleißen und austauschen und irgendwann entnervt aufgeben.

Der Haken

Wo liegt hier der Denkfehler? Wenn Dein Herzblut nicht im Marketing steckt: dann kann das nicht DEIN Marketing sein. Es wird nie passen. Marketing ist Chefsache und das lässt sich nicht ändern. Warum der Chef Marketing-Leader ist, liest Du hier.

Herausforderung 3:

Der Chef mischt sich in wirklich alles ein und muss alle Blogartikel selber freigeben Was dazu führt, dass nichts veröffentlicht wird, weil der keine Zeit hat, etwas zu lesen und freizugeben. Oder es muss so perfekt sein, dass es nie fertig wird.

Was als Mitarbeiter im Marketing tun kann, steht hier. In dieser Konstellation kommt meist hinzu, dass die Betrachtung des Zielkunden mit verzerrtem Fokus geführt wird. Der Kunde ist nicht wie Du! Bei einer so konzentrierten Verantwortung bleibt das oft auf der Strecke.

2. Marketing ist ein unstrukturierter, kreativer Prozess

In vielen Firmen ist Marketing tatsächlich unstrukturiert. Das ist aber völlig logisch, wenn von oben nichts strukturiertes vorgegeben wird. Wie auch? Keiner hat je darüber nachgedacht wie Marketing als Prozess im Unternehmen funktionieren soll.

Was passiert? Die Mitarbeiter tun Ihr bestes, um nächstes Jahr das Budget wieder zu bekommen.

Sie springen von Versuch zu Versuch in der Hoffnung, dass nichts schiefgeht. Dass das im Grunde gar nicht möglich ist, wird gern verschwiegen und irgendwie vertuscht.

Ganz klar: wenn Du zum Beispiel mit Google Ads, also Google Werbung anfängst: dann musst Du zuerst Geld ausgeben, um zu testen, wie die Kampagne läuft. Dan kannst Du verbessern. Du musst also „Geld verschwenden“, um überhaupt die Chance zu bekommen, dass es läuft.

3. Marketing kostet immer nur Geld

Wer nicht weiß, wohin er will, segelt immer in die falsche Richtung. Wieviele Chefs haben klare Vorstellungen, was Marketing im Unternehmen leisten kann und soll.

Marketing hat Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen. Es unterstützt Vertrieb und Verkauf. Marketing ist aber mindestens genauso wichtig für das Recruiting. Und nicht zu unterschätzen für die aktuellen Mitarbeiter und Kollegen. Wer sich schämt, was das gepostet wird, der ist schneller weg, als dem Chef klar ist.

Marketing ist oft einfach nur eine Kostenstelle. Diese Idee stammt noch aus dem 20. Jahrhundert.

Das ist organisatorisch und betriebswirtschaftlich im 21. Jh. viel zu kurz gedacht.

Wenn keine klaren Vorgaben existieren, dann kostet es logisch immer nur Geld. Denn an was misst Du denn Deine Erfolge?

Wie man wirklich Erfolge im Marketing erzielt und das auch mit ganz kleinen Schritten, liest Du hier.

Warum ein Zielkorridor aus Vorgabe ausreicht, kannst Du hier im Video sehen.

4. Marketing bringt keine messbaren Ergebnisse

Das hat oft eine einfach Erklärung. Niemand im Unternehmen baut ein aussagekräftiges Controlling auf. Die reinen Kosten der Werbeanzeige sind es ja nicht, aber wie geht man vor?

Schätzungen sind oft an der Tagesordnung.

Auch hier spielt wieder die Stellung der Marketingabteilung eine Rolle. Die tatsächliche Zeit zum Erstellen von Kampagnen wird zum Beispiel gern verharmlost. Nur damit es nicht aussieht, als ob man weniger Ahnung hatte als der Kollege.

Dass die Plattform Probleme machte und außer der Reihe noch drei Versuche gestartet werden mussten…. wie oft wird das unter den Tisch gekehrt. Spätestens dann, wenn einmal klar ist, dass hierfür keine Aktzeptanz vohanden ist.

Liebe Chefs: macht Euch klar: Ihr seid Gast bei LinkedIn, Gast bei Youtube, Gast bei Google, Gast bei Facebook, Instagram und TikTok. Niemand hat Einfluss auf deren Updates, AGB, Geschäftspolitik, Preise und Launen. Manchmal geht es eben drunter und drüber.
(jeder der schon mal einen gesperrten Werbeaccount hatte, obwohl er gar keine Werbung geschaltet hatte, kann ein Lied davon singen)

5. Marketing ist schlicht chaotisch und fügt sich nicht recht in die Unternehmensprozesse ein

Ja richtig, Marketing ist ein bisschen wie glitschiges Stück Seife. Kaum denkt man, man hat es, flupp…. Und schon ist was anderes hip, trendy, en vogue.

In gewisser Weise stimmt das, denn die Trends und Wünsche der User wechseln wirklich schnell. Vieles ist oberflächlicher als Du das aus Deinem täglichen Arbeitsprozess gewohnt bist.

Aber auch das ist ein Prozess. Zwar ein Prozess, der in sich viele Veränderungen trägt, aber auch nur ein Prozess.

Was ist die Lösung für Geschäftsführer und Inhaber? = Das Marketing besser steuern!

Es muss ein definierter Prozess geschaffen werden. Das führt dazu, dass alle Beteiligten optimal arbeiten können. Jeder kennt seine Aufgabe, seinen Kommunikationsweg, das Bugdet, die Zeit, die Wünsche der Geschäftsführung, die Ziele, usw. usw.

Der Prozess strukturiert den kreativen Prozess. Macht ihn transparent, planbar, strukturiert.

Wichtig für die Geschäftsleitung sind Ergebnisse. Egal wie diese aussehen, man muss sie kennen, bewerten und die passenden Schlüsse ziehen.

Daher ist die Dokumentation des Prozesses extrem wichtig.

Zu guter Letzt ist das Controlling ein entscheidender Punkt. Und zwar richtiges, echtes Controlling. Kein Bauchgefühl, keine Auswertung von Facebook oder Linkedin. Sondern eine umfassende Betrachtung, so wie immer.

Fazit

Marketing kann für Chefs einfach, stukturiert und transparent ablaufen. In 20 Minuten pro Woche kannst Du alles erledigen, was die Geschäftsführung hierzu beitragen sollte.

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